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Bei dieser Operation werden unter Vollnarkose
die Keimdrüsen entfernt, beim männlichen
Tier die Hoden, beim weiblichen die Eierstöcke
und ein Teil der Gebärmutter – im Unterschied
zur Sterilisation, der Unterbindung, bei der diese
Organe im Körper verbleiben und nur Eileiter
bzw. Samenstränge durchtrennt werden.
Ziel des Kastrierens ist nicht nur die „Geburtenregelung“,
sondern auch die Eindämmung von Dauerrolligkeit
und Markieren, was bei sterilisierten Tieren erhalten
bleiben würde.
Bevorzugtes Alter für diesen beim Kater kleinen,
bei der Kätzin etwas aufwändigeren chirurgischen
Eingriff ist der Eintritt der Geschlechtsreife
mit 7-10 Monaten, manche Tierärzte
ziehen sogar eine „Frühkastration“
mit wenigen Monaten vor.
Bringen sie Ihre Katze nüchtern in die Ordination
. Ihr Tierarzt/Ihre Tierärztin wird sich
mittels einer Herz-Kreislaufuntersuchung der risikofreien
Narkose vergewissern.
Im Anschluss an die Operation steht Ihre Katze
noch für ein paar Stunden auf etwas wackligen
Beinen und ist somit verletzungsgefährdet.
Halten Sie Ihren Liebling nach Möglichkeit
für ein-, zwei Tage im Haus.
Während die postoperativen Schmerzen sich
bei den Feliden sehr in Grenzen halten, sind es
oft die chirurgischen Fäden zum Wundverschluss,
die die (weiblichen) Tiere sehr irritieren.
Da eine Katze natürlich jeden Verband an
dieser Stelle in Windeseile zunichte macht, liegt
es an Ihnen, Ihr Tier zu beobachten und von übermäßigem
Schlecken und Zupfen abzuhalten.
Sollte Ihnen etwas auffallen, was Ihnen Sorge
bereitet, so halten sie Rücksprache mit Ihrem
Tierarzt.
Grundsätzlich gilt zu sagen, dass es sich
um eine Routineoperation handelt ohne Risiko für
Ihr Tier.
Die geringe Gefährdung, die eine Vollnarkose
mit sich bringt, kann durch eine gründliche
Voruntersuchung minimiert werden.
Und Sie werden sehen, schon am nächsten Tag
ist Ihre Minki wieder ganz die alte und Schnurli
möchte schon wieder Mäusefangen. (Es
trifft übrigens nur in wenigen Fällen
zu, dass Kater „ruhiger“ werden)
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