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Die elektronische Tierkennzeichnung |
Darunter versteht man die Kennzeichnung eines Tieres
mittels eines Mikrochips in der Größe
eines Reiskorns, der eine individuelle 15stellige
Identifikationsnummer gespeichert hat.
Mit Hilfe eines Einweg-Applikators wird der kleine
Transponder, der den Mikrochip enthält, dem
Tier auf der linken Halsseite unter die Haut appliziert.
Dieser Vorgang ist vergleichbar mit einer kurzen,
fast immer schmerzlosen Injektion. Das Mikroteil
bleibt reaktionslos für ein ganzes Leben an
Ort und Stelle und beeinträchtigt Ihr Tier
in keinster Weise. Somit eignet sich diese Kennzeichnung
wesentlich besser als die sonst üblichen Methoden
wie zum Beispiel die sehr schmerzhafte Tätowierung,
die einerseits vor Fälschung nicht gefeit andererseits
später oft nicht mehr lesbar ist.
Mit einem entsprechenden Lesegerät kann die
im Transponder gespeicherte Nummer abgelesen und
die Herkunft eines zum Beispiel entlaufenen Hundes
mühelos zurückverfolgt werden. Denn die
Identifikationsnummer wird zusammen mit Besitzeradresse
in einer zentralen Datenbank gespeichert und kann
dort jederzeit abgefragt werden.
Das ist ein schlagender Vorteil, ein weiterer positiver
Punkt einer nicht manipulierbaren Identifikation
ist die sichere Zuordnung zu Abstammungsdokumenten
zur Sicherung der züchterischen Glaubwürdigkeit
und der durchaus besitzerfreundliche Preis der Applikation.
Seit Juni 2008 besteht generelle Chip-Pflicht für
alle Hunde in Österreich.(Übergangsfrist
bis 01.01.2010)
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